Rentenlücke berechnen

Mit unserem kostenlosen Online-Rechner können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in wenigen Schritten ihre voraussichtliche gesetzliche Rentenlücke berechnen. Unsere Hilfe bietet zusätzlich nützliche Erläuterungen zu den benötigten Angaben und der Berechnung.

Angaben

Brutto-Gehalt pro Monat:
? Das Brutto-Gehalt finden Sie in Ihrer Gehaltsabrechnung. Falls Sie steuerfreie und/oder sozialversicherungsfreie Abzüge haben, tragen Sie bitte das Steuer-Brutto ein, damit die Abzüge richtig berechnet werden.
Krankenversicherung:
?Den Beitragssatz für die Krankenversicherung finden Sie in Ihrer Gehaltsabrechnung. Tragen Sie bitte den vollen Beitragssatz inklusive Zusatzbeitragssatz ein. Wir berechnen automatisch Ihren Arbeitnehmeranteil.
Kinder:
?Geben Sie bitte an, ob Sie Kinder haben.
Steuerklasse:
?Die Steuerklasse finden Sie in Ihrer Gehaltsabrechnung.
Rentenbeginn:
?Den Rentenbeginn finden Sie in der gesetzlichen Rentenmitteilung. Die Mitteilung wird jährlich von der deutschen Rentenversicherung an alle Versicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben.
Brutto-Rente pro Monat:
?Die Höhe der gesetzlichen Rente finden Sie in der jährlichen Rentenmitteilung. Wenn Sie voraussichtlich weiterhin Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre in die Rente einzahlen werden, dann tragen Sie bitte die hochgerechnete Rente ein. Falls Sie keine Beiträge mehr zahlen, tragen Sie bitte die bereits erreichte Rente ein.

Ergebnis

Netto-Rentenlücke:

Details

Netto-Gehalt


Brutto-Gehalt pro Monat:
Abzüglich Arbeitslosenversicherung:
Abzüglich Krankenversicherung:
Abzüglich Rentenversicherung:
Abzüglich Pflegeversicherung:
Abzüglich Lohnsteuer:
= Netto-Gehalt:



Netto-Rente


Brutto-Rente pro Monat:
Abzüglich Krankenversicherung:
Abzüglich Pflegeversicherung:
Abzüglich Lohnsteuer:
= Netto-Rente:



Netto-Rentenlücke


Netto-Gehalt:
Abzüglich Netto-Rente:
= Netto-Rentenlücke:


Hinweise: Die berechnete Rentenlücke ist nur ein grober Schätzwert, da sie von Faktoren (z.B. Gehalt) abhängt, die sich in der Zukunft bis zum Rentenbeginn noch ändern können. Die Berechnung der Lohnsteuern basiert auf einer pauschalen Lohnsteuertabelle. Dies kann dazu führen, dass die berechneten Steuern von den tatsächlichen Steuern abweichen. Wir können keine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Berechnung übernehmen. Die Berechnung dient lediglich als Unterstützung, um besser einschätzen zu können, wie viel Geld später voraussichtlich fehlen wird. Der Rechner ersetzt keine Beratung durch einen Experten. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite.




Experten kontaktieren

Sie interessieren sich für eine Beratung zum Thema Rentenlücke? Auf der Webseite von yourXpert können Sie kostenlos eine Beratung durch einen unabhängigen Experten anfragen.



Hilfe

Wie funktioniert der Online-Rechner?

Sie möchten Ihre gesetzliche Rentenlücke berechnen, wissen aber nicht? Kein Problem! Mit unserem Rechner können Sie kostenlos Ihre persönliche Rentenlücke ermitteln. Sie müssen dafür nur wenige Daten aus der aktuellen Gehaltsabrechnung und der letzten Rentenmitteilung in den Rechner eingeben. Wir berechnen die Rentenlücke automatisch nach Abzug der Versicherungen und Steuern, damit Sie wissen, wie viel Geld unter dem Strich tatsächlich fehlt. Über die Details können Sie jeden Schritt der Berechnung transparent nachvollziehen. Wir stellen Ihnen zusätzlich auch ein PDF-Dokument für Ihre Unterlagen zur Verfügung. Falls Sie dazu noch Fragen haben, lesen Sie bitte unsere Hilfe. Wie geht es jetzt weiter? Was können Sie für Ihre Rente tun? Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne ein unabhängiger Experte in einem persönlichen Beratungsgespräch. Nehmen Sie Ihre Rentenlücke jetzt in die Hand, damit Sie sich später auf Ihren wohlverdienten Ruhestand freuen können!

Wo finden Sie die benötigten Angaben?

Sie können Ihre Rentenlücke berechnen mit nur wenigen Angaben. Dafür benötigen Sie lediglich die aktuelle Gehaltsabrechnung und die letzte Renteninformation. Die Renteninformation wird seit dem 1. Juni 2002 jährlich an alle Versicherten verschickt, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Sie müssen nur die folgenden Angaben aus den beiden Unterlagen in den Rechner eingeben. In den beiden dargestellten Dokumenten sehen Sie, wo die Informationen finden, um die Rentenlücke berechnen zu können.

Gehaltsabrechnung Gehaltabrechnung Erläuterungen

Renteninformation Rentenmitteilung Erläuterungen

Sie können die Angaben nicht finden?

Ihre Rentenlücke berechnen klappt nicht, da Sie die Angaben nicht in Ihren Unterlagen finden können? Kein Problem. Falls Sie Fragen zur Gehaltsabrechnung haben, kontaktieren Sie bitte den Arbeitgeber. Bei Fragen zur Renteninformation, wenden Sie sich bitte an die Deutsche Rentenversicherung: Offizielle Homepage.

Wie funktioniert die Berechnung?

Wir berechnen die Rentenlücke als Netto-Wert nach Abzug der gesetzlichen Versicherungen und Lohnsteuern. Die Berechnung erfolgt insgesamt in drei Schritten. Wir haben die einzelnen Schritte nachfolgend beschrieben, damit Sie die Berechnung nachvollziehen können.

Schritt 1 - Das Netto-Einkommen

Wie bei Ihrer Gehaltsabrechnung werden vom Brutto-Gehalt die Beiträge für die gesetzlichen Sozialversicherungen und die Lohnsteuern abgezogen. Zu den Versicherungen zählen die Krankenversicherung, die Rentenversicherung, die Pflegeversicherung und die Arbeitslosenversicherung. Arbeitnehmer zahlen die Versicherungsbeiträge jeweils nur zur Hälfte. Die andere Hälfte trägt der Arbeitgeber. Da die Beitragssätze in Deutschland einheitlich geregelt sind, müssen diese nicht erfasst werden. Wir haben die Sätze im Hintergrund hinterlegt und berechnen automatisch die Arbeitnehmeranteile. Für die gesetzliche Krankenversicherung erhebt jede Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, der von Kasse zu Kasse abweichen kann. Aus diesem Grund muss dieser Wert im Rechner erfasst werden. Das berechnete Ergebnis ergibt das Netto-Gehalt.

Schritt 2 - Die Netto-Rente

Wie Sie in der gesetzlichen Renteninformation nachlesen können, sind von der Rente Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern zu zahlen. Die Krankenversicherung zahlen Rentner ebenfalls nur zur Hälfte, die andere Hälfte übernimmt die deutsche Rentenversicherung. Rentner müssen die Pflegeversicherung dagegen komplett tragen. Die Beiträge für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung fallen für Rentner weg, da sie sich bereits in der Rente befinden und keinen Beruf mehr ausüben. Für die Berechnung der Steuern wird bis zum Jahr 2040 der Beginn der Rente berücksichtigt, da sich daraus ein Freibetrag ergibt. Ab dem Jahr 2040 fällt der Freibetrag weg, danach muss die Rente vollständig versteuert werden.

Schritt 3 - Die Netto-Rentenlücke

Rentenlücke berechnen: Für die Ermittlung der Netto-Rentenlücke wird von dem berechneten Netto-Einkommen die Netto-Rente abgezogen. Die Netto-Rentenlücke ist der Betrag, der Ihnen voraussichtlich ab dem Beginn der Rente netto fehlen wird. Über die Details können Sie jeden einzelnen Schritt der Berechnung nachvollziehen.

Lohnsteuern

Wir berechnen die Lohnsteuern auf Basis einer einfachen Lohnsteuertabelle. Die Berechnung erfolgt primär anhand des Einkommens und der Steuerklasse. Bei der Rente wird zusätzlich der Rentenbeginn und der damit verbundene Besteuerungsanteil berücksichtigt. Unsere Methode kann dazu führen, dass die berechneten Steuern von den tatsächlich zu zahlenden Steuern abweichen.

Beispiel Rentenlücke berechnen

Für das Beispiel wurden die Beitragssätze für die gesetzlichen Sozialversicherungen verwendet, die zum Zeitpunkt der Berechnung gültig waren (Stand 02/2021): 14,6 Prozent Krankenversicherung plus 1,2 Prozent Zusatzbeitrag (Techniker Krankenkasse), 18,6 Prozent Rentenversicherung, 3,05 Prozent Pflegeversicherung plus 0,25 Prozent Zuschlag für Versicherte ohne Kinder und 2,4 Prozent Arbeitslosenversicherung. Die Abzüge können sich in der Zukunft ändern.

Angaben: Brutto-Gehalt 3588,59 € pro Monat, Krankenversicherungsbeitrag 15,80 %, 1 Kind, Steuerklasse 4, Rentenbeginn am 01.07.2034, Brutto-Rente 1935,06 € monatlich

Rentenlücke berechnen im Detail:

Brutto-Gehalt pro Monat: 3588,59 €
Abzüglich 1,2 % Arbeitslosenversicherung: 43,06 €
Abzüglich 7,9 % Krankenversicherung: 283,50 €
Abzüglich 9,3 % Rentenversicherung: 333,74 €
Abzüglich 1,65 % Pflegeversicherung: 54,73 €
Abzüglich Lohnsteuer: 549,17 €
= Netto-Gehalt: 2324,39 €

Brutto-Rente pro Monat: 1935,06 €
Abzüglich 7,9 % Krankenversicherung: 152,87 €
Abzüglich 3,3 % Pflegeversicherung: 59,02 €
Abzüglich Lohnsteuer: 102,33 €
= Netto-Rente: 1620,84 €

Netto-Gehalt: 2324,39 €
Abzüglich Netto-Rente: 1620,84 €
= Netto-Rentenlücke: 703,55 €

Was müssen Sie unbedingt beachten?

Die berechnete Rentenlücke ist nur eine Momentaufnahme und ein grober Schätzwert, da die Berechnung auf Annahmen (z.B. Gehalt) beruht, die sich in der Zukunft bis zum tatsächlichen Rentenbeginn noch ändern können. Bedenken Sie, dass bis zum tatsächlichen Rentenbeginn unter Umständen noch eine sehr lange Zeitspanne liegen kann. Dies können 20, 30 oder gar 40 Jahre sein. Es ist deshalb wichtig, die Rentenlücke regelmäßig zu überprüfen, um rechtzeitig auf mögliche Abweichungen aufmerksam zu werden. Dies können Sie zum Beispiel jährlich im Rahmen der neuen Rentenmitteilung machen. Rentenlücke berechnen, dies ist ebenfalls wichtig zu wissen. Unsere Berechnung ist insgesamt vereinfacht und deckt unter Umständen nicht alle Fälle ab. Auch wenn wir den Rentenlückenrechner mit höchster Sorgfalt entwickelt haben, können wir keine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Berechnung übernehmen. Der Rechner dient ausschließlich als technische Unterstützung, um herauszufinden, wie hoch die Rentenlücke in Zukunft aller Voraussicht nach sein wird. Der Rechner ersetzt keine Beratung durch einen Experten. Hierfür bieten wir Ihnen die Möglichkeit, über unsere Webseite eine Rentenberatung bei einem Experten anzufragen.

Wie wird sich die Rentenlücke entwickeln?

Gemäß der deutschen Rentenversicherung lag das gesetzliche Rentenniveau im Jahr 2000 noch bei 52,9 Prozent vom Durchschnittseinkommen der Versicherten. Laut Schätzung wird das Niveau im Jahr 2030 auf 44,3 Prozent fallen (siehe Grafik). Diese Rente erhalten Versicherte aber auch nur, wenn sie 45 Jahre Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt haben und durchschnittlich verdient haben. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, fällt die Rente unter Umständen sogar noch deutlich geringer aus. Die Beiträge für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung fallen zwar ab dem Rentenbeginn weg, dennoch reicht die gesetzliche Rente in der Regel allein nicht aus, um sich den gewohnten Lebensstandard im Alter weiter leisten zu können. Die deutsche Rentenversicherung weist in der jährlichen Renteninformation darauf hin, dass die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich die Lücke zwischen der Rente und dem Einkommen zu Berufszeiten sogar vergrößert. Um die Rentenlücke schließen zu können, müssen Sie also zusätzlich für das Alter vorsorgen.

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